„Denken Sie nicht, dass ich nach all den Jahren genau weiß, was Sie brauchen? Besser als irgendjemand anders? Besser als Sie selbst, Sir?“
„Whiskey Sour“ ist ein Trans Gay Romance-Roman mit einem voraussichtlichen Umfang von 300 Seiten. Das Projekt ist aktuell abgeschlossen und wird für die Veröffentlichung vorbereitet.
Maximilian Bacall hat einfach alles…
Eine liebende Familie, eine gut laufende Firma, ein luxuriöses Penthouse und vor allem mehr Geld, als er ausgeben kann. Nur wenn es um die Liebe geht, scheint er immer Pech zu haben. Als er sich von seiner aktuellen Freundin trennt, steht er wieder einmal vor demselben Rätsel: Was macht er falsch? Sein Personal Assistant James hat unerwartet eine Antwort für ihn parat, die alles in Frage stellt …
Die Haare auf Max Armen stellten sich plötzlich auf. Vor einer halben Stunde hätte er noch geschworen, dass es ihm eher unangenehm war, so angesprochen zu werden. Vielleicht, weil es so förmlich geklungen hatte, Duval so gestresst gewesen war. Aber jetzt war er entspannt, seine Stimme sanft, ein Lächeln spielte um seine Lippen, und plötzlich gefiel Max das „Sir” unerwartet gut. Von nun an würde er das wohl jeden Tag hören.
Prolog
Charaktere
Maximilian Bacall
Max hat es mit 43 Jahren weit gebracht: Als Inhaber und Geschäftsführer seiner eigenen Firma und mehrfacher Millionär ist er nicht nur in Geschäftskreisen, sondern auch in der Öffentlichkeit hoch angesehen. Sein luxuriöses Leben kostet er in vollen Zügen aus, egal ob es um Mode, Kunst, das Leben in seinem Penthouse oder ein Heer von Angestellten geht. Sein Privatleben muss jedoch immer hinter seinen geschäftlichen Ambitionen zurückstehen, und bisher hat noch keine Frau es geschafft, ihn langfristig zu halten. Dabei wäre Max mehr als glücklich, endlich eine langfristige Beziehung zu führen. Nur eben ohne Auseinandersetzungen. Oder zusammen zu wohnen. Oder Familientreffen, die nicht in seinen Kalender passen. Oder gemeinsamen Urlaub, der länger als 5 Tage dauert. Oder…
James Duval
James ist als Mr. Bacalls persönlicher Assistent für wirklich alles verantwortlich; als Sekretär und Assistent der Geschäftsführung macht er genau so eine gute Figur wie als Haushaltshilfe, Begleitung oder persönlicher Barkeeper. Von seinem Privatleben weiß sein Boss nicht viel, auch wenn davon nicht mehr viel übrig sein kann, wenn man bedenkt, wie viel Zeit er in seinen Beruf investiert. Man könnte meinen, dass er genug von Max Reichtum und seinen großzügigen Geschenken profitiert. Doch nach 5 Jahren unermüdlichem Dienst scheint es, als würde er langsam aber sicher die Geduld verlieren…
„Max … ich weiß, du sprichst nicht gern über deine … Beziehungen. Aber weißt du, ich habe mich gefragt—”
„Was?” Er klang harscher als beabsichtigt, aber er wollte gar nicht wissen, was seine Mutter als Nächstes fragen würde. Es konnte nur schmerzhaft werden. Wollte sie wissen, ob es diesmal ernst war? Ob er auch heiraten würde? Ob er jemals Kinder haben würde? Er hatte keine Antwort darauf.